
Vstupte s námi do světa velkých vášní a strhujících citů uprostřed Amazonského pralesa! Provedeme vás nebezpečím džungle a vystavíme nástrahám výroby kýčovitého seriálu, který se právě v Amazonii odehrává. A především vás postavíme před otázku, co dělat a jak žít ve společnosti, která takovou mediální zábavu vyžaduje. Nenechte si ujít!

Nová baletní inscenace Sen noci svatojánské vám představí příběh noci, během níž se kdesi v athénském lese vmísí mezi milenecké páry pohádkoví elfové a víly a propletenec omylů a vášní končí pak v dobrém hned trojí svatbou. Na tento pohádkový balet Vás zveme do Komorního divadla 18., 21., 22. a 25. dubna 2012. Všechna představení začínají v 19 hodin.

KLASIKA V DJKT. Pygmalion /George Bernard Shaw/ Lakomec /Jean-Baptiste Poquelin – Molière/ Macbeth /William Shakespeare/

Borodinův Kníže Igor patří k nejvýznamnějším a nejhranějším operám ruských skladatelů. Do Plzně se vrací po celých padesáti letech v režii Michaela Taranta. Operu Kníže Igor uvedeme na scéně Velkého divadla 13. a 27. dubna od 19 hodin.

Soubor muzikálu a operety Divadla J. K. Tyla v Plzni uvádí v české premiéře ve Velkém divadle čerstvý broadwayský muzikál Prodavači snů. Na další reprízy se můžete těšit 3. a 25. dubna 2012.

Operní soubor uvedl v sobotu 28. ledna 2012 premiéru opery W. A. Mozarta Don Giovanni v režii Zbyňka Brabce. Vstupenky na představení 10., 19. a 22. dubna 2012 jsou již v předprodeji.

Po dlouhých 65 letech nastudovala činohra Divadla J. K. Tyla v Plzni Moliérovu komedii a světovou klasiku Lakomec. V hlavní roli s Pavlem Pavlovským si ji můžete vychutnat na scéně Velkého divadla.

Balet Raymonda v choreografickém nastudování hvězdné tanečnice ruského baletu Yeleny Pankové bude perlou divadelního repertoáru. Nejbližší reprízu hrajeme 18 května od 19 hodin ve Velkém divadle.

Porcie slaví své třicáté narozeniny v údolí řeky Belmont v Irsku. Je to kráska, která – nechtíc – láme srdce zdejších mužů, ale zároveň budí rozpaky svým podivuhodným vnitřním světem. Jako by stále slyšela překrásný, andělský hlas svého dvojčete, které zemřelo právě před patnácti lety, za záhadných okolností. Uvádíme 24. dubna 2012 v Komorním divadle.
Den Theaterbesuchern, bei denen Ballettvorstellungen zum ständigen Bestandteil des Kulturlebens geworden sind, bietet das Ballett-Ensemble des DJKT ein breites Spektrum der Tanzkunst. Es tut so mit der Kenntnis, dass die Ansprüche des Publikums mit der Konkurrenz verschiedener Theatergenres steigen und nur ein Ensemble mit bedachter Dramaturgie und überlegten Interpretationsambitionen in dieser Konkurrenz bestehen kann. Das Pilsener Theater gehört zu den Bühnen mit langer Balletttradition, die sich seit Mitte der 60er Jahre des 19. Jahrhunderts entwickelt hat. Die Tätigkeit des Ensembles war jedoch bis 1945 recht bescheiden und das Repertoir nicht zahlreich, das Ballett erfüllte oft mit Opern und Operetten seine Dienstpflicht. Pilsen war jedoch immer ein Theater gewesen, wo Persönlichkeiten des tschechischen professionellen Tanzes, die sich später im Nationaltheater in Prag Geltung verschaff t haben, hervorgewachsen sind. Die festen Grundlagen begann Josef Škoda, Chef des Balletts in den Jahren 1948–51 aufzubauen. In den folgenden vier Jahrzehnten, als Persönlichkeiten bedeutender Choreographen wie Jiří Němeček, Luboš Ogoun, Věra Untermüllerová und Gustav Voborník die Entwicklung des Ensembles gestalteten, nahm Pilsen einen der vorderen Ränge unter den führenden Ballettszenen der Tschechischen Republik ein. Diese Position verteidigt sie mit Erfolg auch zur Zeit. Mitte der 90er Jahre belebten die Dramaturgie des Ensembles effektive großflächige Musik- und Ballettcollagen des Ballettleiters Robert Balogh, es wirkten hier führende tschechische und slowakische Choreographen, u.a. Pavel Šmok, Ján Ďurovčík und Libor Vaculík. Seit 2003 ist der künstlerischer Leiter des Ensembles Jiří Pokorný, selbst ein ausgezeichneter Tänzer – langjähriger Solist des Balletts des Nationaltheaters in Prag, mehrfacher Laureat des Thalia-Preises, Inhaber des Preises des Tschechischen Literaturfonds und des Preises Philip Morris Ballet Flower. Die Ballettentwicklung betont in den letzten Jahren die emotionale und dramatische Linie von Vorstellungen und versucht die Spannung und Kompliziertheit der Beziehungen mit ihrer spezifi schen Sprache zu erfassen und auszudrücken. Dazu hat das DJKT-Ballett nicht nur technische Voraussetzungen eines reifen Ensembles, aber auch schon zahlreiche dramaturgische Erfahrungen. Eine Linie seiner Schöpfung wird von der Mühe um die Vermittlung ständiger Kulturwerte bestimmt, in jeder Saison bietet es seinen Zuschauern eine der Kostbarkeiten des klassischen Ballettvermächtnisses. Ein einzigartiger Anlass ist die derzeitige Auff ührung aller drei großen Balletts von Peter Iljitsch Tschajkowski (Schwanensee, Der Nussknacker und das Dornröschen).
Auf der anderen Seite legt das Ensemble einen großen Wert auf die Entstehung von Originalwerken, auf deren Schaff ung gegenwärtige Komponistenpersönlichkeiten wie z.B. Petr Malásek, Petr Wajsar, Michal Pavlíček ihren Anteil haben. Libor Vaculík hat hier als Weltpremiere zwei Tanzmusikale, „Edith – Der Spatz von Paris“ und „Die Gräfi n von Čachtice“ – aufgeführt. Das erste von ihnen wurde zum Repertoirfi xstern, das Ensemble absolvierte mit ihm eine Tournee im Ausland und der Großteil tschechischer Tanzszenen hat den Titel übernommen.
Mit dem modernen Konzept des Macbeth-Projektes leitete seine choreographische Tätigkeit der derzeitige Leiter des Ensembles, Jiří Pokorný, ein, mit eigenen Choreographien ursprünglicher Titel „Der Garten“ und „Maryša“ stellte sich die derzeitige Solistin Alena Pešková vor.
Das professionelle Wachstum junger Tanztalente wird außer der vergebenen Bühnenaufgaben auch durch Teilnahmen und Erfolge in Tanzwettbewerben sichergestellt. Zur Spitzensolistin ist hier z.B. Ivona Jeličová, schon dreimal für den Thalia-Preis nominiert, aufgewachsen, und seit 2009 Besitzerin der Thalia-Preis zur Titelrolle im Tanzdrama Maryša.
Ganz einzigartig ist dann der Thalia-Preis, den als Lebenswerk im Fachbereich Ballett Jiří Žalud gewonnen hat. Normalerweise krönt dieser Preis eine abgeschlossene Lebenslaufbahn, Jiří Žalud tanzt jedoch auch nach seinem siebzigsten Geburtstag weiterhin auf den Brettern des Pilsener Theaters und nach mehr als fünfzig Jahren seiner Tätigkeit häufen sich hier auf seinem Konto ständig neue Rollen.
Jiří Žalud
Der Geizige
19:00
Jean-Baptiste Poquelin – Molière
In 80 Tagen um die Welt
11:00
Petr Markov, Zdeněk Barták