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BARBIER VON SEVILLA
Gioacchino Rossini
| Dirigent | Ivan Pařík |
| Regie | Josef Novák |
Gioachino Rosini hatte sich im Jahr 1816 entschlossen eine Oper, nach der damals sehr erfolgreichen Komödie von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais „der Barbier von Sevilla“ zu schreiben, von seinen Freunden wurde versucht, ihm das auszureden, weil in gleicher Zeit auf den Opernbühnen eine sehr erfolgreiche Oper von Giovanni Paisiella mit dem gleichen Thema gespielt wurde. Sie ist das erste mal am 15. September 1782 in Sankt Peterburg erschienen und in den Opernszenen in ganz Europa bekannt geworden.
Rossini hatte das Thema so interessiert, dass er von seinem Vorhaben nicht abzubringen war. Er hat den Barbier von Sevilla ziemlich schnell und mit Leichtigkeit, in nicht einmal einem ganzen Monat geschrieben (einige Quellen geben an, dass er die Oper sogar in 20 Tagen geschrieben haben soll).
Die Premiere am 20. Februar 1816 in Rom gehört zu den größten Missgeschicken in der Geschichte der Opern, weil dieser Abend vom Pech verfolgt war (indisponierter Sänger, missgestimmte Gitarre, eine Katze auf der Bühne). Bald haben aber die Zuschauer die Qualität dieses Werkes zu schätzen gelernt, weil es eine der besten Buffo-Opern in der ganzen Opernliteratur ist.
Die Opernzuschauer kennen diese Geschichte vom klugen Barbier Figaro, der mit seinem Scharfsinn dem Grafen Almaviva geholfen hat die Pflegetochter Rosina, von Doktor Bartol, zu erobern.
Die Geschichte hat eine Fortsetzung in der unsterblichen Aufführung der Hochzeit des Figaro, die wir in der vergangenen Saison aufgeführt haben.
Die Oper wird in tschechischer Übersetzung aufgeführt.



